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Rezept: Tomateneier auf geröstetem Bauernbrot

Tomateneier auf geröstetem BauernbrotSo, hier kommt nun mein Beitrag zum Koch-Event Ei. Ich habe das Rezept für Tomateneier auf geröstetem Bauernbrot dem historischen Kochbuch Kochbuch für Schule und Haus aus dem Jahre 1933 von meiner Oma entnommen und ein wenig anders beschrieben.

Da es sich um ein einfaches Rezept handelt habe ich die Mengenangaben für eine Portion (wie in den Bildern abgebildet) aufgeschrieben. Ihr könnt das ja dann einfach an die von euch benötigte Menge anpassen.

Zutaten für eine Portion Tomateneier auf Bauernbrot

  • 1 mittelgroße Tomate
  • 1 Ei
  • 1 Scheibe Bauernbrot
  • 1 EL geriebenen Parmesan (Originalrezept: geriebener Käse)
  • etwas Salz
  • etwas Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung

  1. Die Tomate waschen, halbieren und den Stielansatz entfernen. Die beiden Hälften jeweils in halbrunde Scheiben schneiden.
  2. In zwei Pfanne jeweils etwas Öl oder Fett erhitzen.
  3. Die Scheibe Bauernbrot ggf. halbieren und in einer der beiden Pfannen von beiden Seiten leicht anrösten. Damit sich die Scheibe dabei nicht nach oben durchbiegt kann sie mit einem kleinen Topf von oben beschwert werden.
  4. In der anderen Pfanne die Tomatenscheiben bei mittlerer Hitze von beiden Seiten etwa zwei Minuten anbraten.
  5. Das Ei mit etwas Salz verquirrlen. (Originalrezept: „… mit Salz versprudelten Eier …“) Über die Tomatenstücke gießen und den Deckel der Pfanne schließen. Braten lassen bis die Eier auch oben gestockt sind. Mit etwas Parmesan bestreuen und noch einen Augenblick in der Pfanne belassen, bis dieser geschmolzen ist.
  6. Die Tomateneier auf einen Teller gleiten lassen und in die Größe der Brotscheibe zurechtschneiden. Darauf legen und warm servieren.

Quelle:
Kochbuch für Schule und Haus (Sudetengau)Nach: Kochbuch für Schule und Haus
Untertitel: Einfache, schmackhafte Kochvorschriften aus dem Sudetengau
7. Auflage von 1933, Seite 110
Verlag Johann Künstner, Böhmisch Leipa

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4 Kommentare

  1. Wie, die haben echt 1933 im Sudetenland mit _Parmesan_ gekocht? Ich dachte, der wäre nördlich der Alpen erst in den Achtzigern oder so entdeckt worden…..

  2. Nein, das haben die dort natürlich nicht. Zumindest war es wohl kaum üblich. 😉 Das habe ich so gemacht, das Originalrezept spricht nur von „geriebenem Käse“. Ich habe das im Rezept nun auch ergänzt. Danke für den Hinweis.

  3. Ah, hätte mich auch stark gewundert… Übrigens, solltest Du einen Scanner besitzen, fände ich die eingescannte Rezeptseite sehr interessant.

    Copyright dürfte ja nicht so problematisch sein 🙂

  4. Inzwischen ist das Buch zurück bei der glücklichen Besitzerin sprich meiner Oma. Allerdings habe ich von ein paar Ausschnitten Fotos gemacht, die ich noch nachreichen werde.

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