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LPG Biomarkt in Berlin-Friedenau

Diese Woche bin ich nach Berlin gezogen. Die Kartons sind zum größten Teil verschlossen und die Küche noch nicht einsatzbereit. Dennoch muss man ja was Essen – also habe ich mich bei den Läden schon mal einen groben Überblick verschafft.

Praktisch finde ich den Wochenmarkt, der hier einmal die Straße vor ist. Und nein, der findet nicht wöchentlich, sondern drei Mal die Woche statt. Da hat es einige Stände, die einen guten Eindruck machen.

Spannend finde ich aber auch das Konzept des LPG-Biomarkts (Warnung: Schreckliche Webseite wie ich finde!). Das soll laut Bioberlin auch nicht für den alten DDR-Begriff Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft stehen, sondern für „Lecker, Preiswert, Gesund“. Wobei diese Wortspielerei ja nicht zufällig entstanden ist…

Ähnlich wie beim Plattsalat in Stuttgart, kann man hier Mitglied werden. Das lohnt sich ab etwa 100 Euro Umsatz pro Monat. Wer mich kennt, weiß, dass ich das locker in einer Woche schaffe. Die Preise, die man dann bekommt, sind durchaus attraktiv. Und umgekehrt 17 Euro Mitgliedsbeitrag leicht verschmerzbar, wenn man einen Monat mal im Urlaub ist. Leider wird im Gegensatz zum Plattsalat nicht die Möglichkeit geboten, die Einkäufe vom Konto abbuchen zu lassen. Man kann aber vor Ort normal mit EC-Karte zahlen.

Die Filiale (es gibt aktuell sechs Stück in Berlin), in der ich einkaufen gehe, ist sehr groß. Alleine die Kosmetikabteilung dort hat die Größe von so manch kleinem Bioladen. Ich schätze mal, dass ich dort so ziemlich das gesamte Sortiment der LPG-Bioläden bekomme, welches ca. 18.000 Artikel besteht. Diese sind nicht nur EU-Bio sondern „richtiges“ Bio, also bevorzugt eben Demeter, Bioland und Co. Also genau so, wie ich Bio auch betrachte. Zusätzlich gibt es noch einen Bäcker mit kleinem Bistro. Ich werde mich da voraussichtlich sehr wohl fühlen.

2 Kommentare

  1. Ja Berlin bietet viele Möglichkeiten Bio einzukaufen, die LPG Läden setzen auch nicht so sehr auf Design (damit meine ich, wie der Laden von außen aussieht) wie andere Ketten. Finde ich eigentlich ganz gut.

  2. Wobei ich inzwischen sagen muss, dass mich die Qualität bei Obst und Gemüse nicht so sonderlich überzeugt. Da ist der Markt ein Häuserblock weiter (und drei Mal die Woche) auch mit Bio günstiger und frischer.

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