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Wie funktionieren eigentlich die Restaurantgutscheine?

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Jeder kennt sie und jeder schätzt wohl auch ihre Vorteile: Die Gutscheinheftchen, wie etwas das von
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, die in etliche Restaurants einer Stadt oder einer Region zwei Hauptgerichte zum Preis von einem offerieren. Die Frage, die sich mir immer wieder stellt ist: Wie funktionieren diese?

Theo hat einige Gedanken zu Restaurantgutscheinen zusammengefasst. Darunter auch einige Stimmen von Gastronomen. Alle nach dem Prinzip: „Es bringt uns nix und macht nur unser Geschäft kaputt.“ Einige weichen daher auf andere Aktionen aus.

Allerdings muss ich sagen, dass sich diese mit meinen Erfahrungen nicht wirklich decken. In Berlin und Brandenburg war ich kürzlich mit Freunden und so einem Heft unterwegs. Einsetzen konnten wir es leider nur zwei mal, aber im Gegensatz zu dem von Theo genutzten Schlemmerblock waren die Gutscheine auch am Wochenende gültig. Und die Gastronomen wollten jeweils eine schriftliche Quittung von uns über den Einsatz des Gutscheins. Jeweils mit Unterschrift und einmal sogar mit der Adresse.

Das veranlasste uns zu der Spekulation, dass doch mehr dahinter steckt, als der fromme Wunsch neue Kunden oder Bekanntheit zu gewinnen. Mit einem der Restaurantbesitzer haben wir gesprochen. Er dürfe uns nicht sagen, wie es funktioniert sagte er, aber ein bisschen was hat er schon verraten. Zum einen, dass er kein Geld von dem Gutscheinverlag bekommt. Das dürfte wohl ohnehin klar sein. Und das es sich für ihn sehr wohl rechnet. Aber wie genau, dass ist eben das Geheimnis.

Vielleicht ist da ja doch nichts und er wollte nur verschleiern, dass es ihm nicht wirklich was bringt. Aber wozu dann die ganzen Quittungen? Ich könnte mir vorstellen, dass es ein paar Herausgeber gibt, die hier irgend einen Trick entdeckt haben, der sich für alle rechnet. Und die anderen Anbieter setzen einfach auf das Motto: Deine Konkurrenz macht mit, also musst du das auch.

Eine vage Ahnung habe ich zumindest, aber mehr auch nicht. Daher will ich darüber hier nichts schreiben. Wer eine Idee hat kann mich gerne kontaktieren. Denn ich habe wiederum eine Idee, wie man sowas vielleicht auf einen anderen Bereich ausdehnen könnte. Und wer von euch hätte was dagegen, wenn wir damit zusammen Geld verdienen? Also schickt mir ein Mail, wenn ihr es wisst. 😉

9 Comments

  1. Wie du bereits geschrieben hast, nutze ich den Schlemmerblock. Die Restaurantbetreiber wollten – bis auf eine Ausnahme (zusätzlich eine Unterschrift) – stets nur die entwerteten Gutscheine für die Buchhaltung, haben sie gesagt.

  2. Hallo,

    Da ich in Köln auch so ein Gutscheinbuch herausbringe, kann ich etwas dazu schreiben.

    Ich wundere mich nicht daß viele Leute nach einen Trick suchen, doch in den meisten Fällen gibt es keinen.

    Mit meinem Buch werden keine Adressen gesammelt. und es unterschreibt auch kein Nutzer.

    Das Restaurant hat einfach keine Kosten für eine Werbeseite im Gutscheinbuch und auf der Web-Site.
    Dafür verpflichtet es sich den, auf dem Gutschein angegebenen Rabatt für die Dauer der Laufzeit zu geben.
    Die Kosten die er mit dem Gutschein hat setzt er als Werbekosten von der Steuer ab.

    Er zahlt also für die Werbung nur falls sie funktioniert und zahlt die Werbekosten direkt an seine Gäste. Die Herausgeber der (meisten) Gutscheinbücher finanzieren sich nur über den Verkauf der Bücher.

    Die Vorteile sind für:

    Den Käufer: sparen beim Essen oder im Freizeit- und Wellnessbereich.

    Den Inserenten: keine Blindwerbung, Kosten werden genutzt um den Gästen ein Angebot zu machen.

    Den Herausgeber: er verdient mit dem Verkauf der Gutscheinbücher.

    Falls hier ein Trick vermutet wird oder noch Fragen sind, mailt mich an ich gebe gerne weitere Auskunft. Meiner Meinung nach kann das System der Gutscheinbücher nur mit Ehrlichkeit funktionieren.

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen,
    Wolfgang

  3. Danke für eure Kommentare. Ich hatte mir schon gedacht, dass es irgendwie über die Steuer läuft, denn ausser dem Verlag (von dem kein Geld an das Restaurant fliesst), dem Restaurant, dem Kunden und dem Finanzamt spielt ja sonst keiner in diesem Spiel mit.

  4. Mittlerweile haben mir unabhängig voneinander 2 Gastronomen für 2 verschiedene Gutscheinanbieter die Vorgehensweise von Herrn Schaff bestätigt.

  5. Hallo,
    schre
    so wie Sie es bereits rausgefunden haben ist es auch.
    Wir haben bei 2 Gutscheinaktionen bereits als Restaurant teilgenommen.
    Daher können wir hier gerne die Erfahrungen und die Grundlagen nennen.

    Grundsätzlich stimmt es.
    Der Gutscheinherausgeber verdient sein Geld mit dem Verkauf der Hefte.
    Der Gastronom zahlt kein Geld für den Eintrag oder die Erstellung der Hefte.
    Der Gast zahlt für das Heft hat aber die Ersparnis in Form von Rabatten.

    Bei dem Steuerlichen Aspekt möchte ich noch was richtig stellen.

    Jeder Gastronom setzt die Kosten (also sein Wareneinsatz) von der Steuer ab.
    Um dieses als Werbungskosten tun zu können ist es erforderlich, das der Gast seine Adresse einträgt auf den Gutscheinen.

    Im Endeffekt verhält es sich steuerlich genauso wie ein Geschäftsessen.
    Um dieses abzusetzen muss der Gastgeber einen Bewirtungsbeleg ausfüllen mit den Namen der Gäste um dem Finanzamt den Beweis zu bringen, das dieses essen geschäftlich war.

    Daher muß auf dem Gutscheinblock die Adresse ausgefüllt werden, damit man als Gastronom den Nachweis erbringen kann wo der erhöhte Wareneinsatz herkommt.

    Jeden Gutschein den wir annehmen lassen wir auch ausfüllen.
    95 % der Gäste tun dies auch gerne.
    Und den restlichen 5 % erklären wir warum auch diese füllen dann die Gutscheine noch aus.
    Bisher hatten wir damit keine Probleme.

    MfG

    Marc Kunkel

  6. Hallo
    Ich vertreibe genau den Schlemmerblock.
    so mit erstelle ich ihn auch durch meine Tätigkeit im Ausendienst. Das heist das ich auch mit Gastronomen verhandle und festgestellt habe
    das Sie gerne Teilnehmen und uns schon erwarten.
    Grund für die Teilnahme ist immer wieder
    1.Das sie lieber in Werbung investieren die direkt dem Kunden zugute kommt.
    2.Ist diese Werbung auch für sie nachvolziehbar
    da sie sehen wer mit dem Schlemmerblock da ist.
    Bei einer Zeitungswerbung (auch steuerlich abgesetzt)ist nicht ersichtlich ob der Kunde aufgrund der Werbung im Lokal ist.
    Da wir in Deutschland ein mistrauisches Steuersystem habe fordert eben den Nachweis das nicht die Wirte essen an der Steuer vorbei rechnen. Wenn sie bei irgenteinem Handelsgeschäft
    eine Ware zurück geben,nüßen Sie auch ihren Namen und Anschrift hinterlaßen und Unterschreiben
    Was ist also schlecht an einem so toltem System??
    alle haben etwas davon.
    im

    übrigers der Cheff vom _Schlemmerblock ist der Sohn eines Gastronom`s.
    MFG Jürgen

  7. Werner Werner

    Ich habe kürzlich auch so ein Gutscheinheft von einem Kollegen geschenkt bekommen. Bei diesem heft ist das Schema: 1x Essen bezahlen – das 2te kostenfrei. Ich finde das sehr verlockend wobei ich aber zugeben muß das die Qualität der Restaurant sehr gemischt ist mit einer Tendenz nach unten. Trotzdem habe ich es mit meiner Freundin in einem besseren Restaurant ausprobiert und es hat geklappt. Wir waren zufrieden.
    Bis dahin kannten wir solche Hefte gar nicht!

  8. Delta-Blogger Delta-Blogger

    Problem ist, dass der Schlemmerblock zumindest an Firmen über Telefonwerbung vertickt wird. Das ist für mich schon ein Grund, ihn abzulehnen. Ich kann diese Werbeanrufe nicht mehr ab.

  9. Andreas Schlageter Andreas Schlageter

    wer als Gastwirt das 2te Essen verschenken kann sollte lieber seine Preise senken. Andernfalls vergrault er seine Stammgäste die ja immer den vollen Preis zahlen

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