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Kartoffelpaunzen (EM-Genuss zum Spielort Innsbruck)

Als ich beim Konditor-Café Munding nach der Innsbrucker
Schokolade
angefragt habe, habe ich mich dort auch gleich nach einem regionstypischen
Rezept erkundigt. So bin ich zu den Kartoffelpaunzen gekommen. Diese
können sowohl als Hauptgericht, beispielsweise mit etwas Speck-Sauerkraut, serviert oder aber
als Beilage gereicht werden. Einfach, schnell und lecker.

Zutaten

Mengenangaben für 4 Portionen

  • 550 g mehligkochende Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 1 Ei
  • etwas Muskatnuss
  • etwas Salz
  • Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln kochen, bis diese gar sind. (Möglichst mit Kartoffeln für ein anderes
    Gericht zusammen.)
  2. Nach dem Abkühlen die Kartoffel schälen und mit einem Stampfer oder einer Gabel
    herdrücken. Mit dem Mehl und dem Ei mischen. Den Paunzenteig mit Salz und Muskatnuss
    abschmecken.
  3. Den Teig zu einer Rolle formen und dann in kleine Stücke schneiden. Diese jeweils
    zwischen beiden Hände zu länglichen Nudeln rollen.
  4. In einer großen Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen. Darin die Kartoffelpaunzen
    portionsweise goldgelb ausbacken.

Service

Quelle:
Konditor-Café Munding per Brief

4 Kommentare

  1. Bernd Raichle

    Hi Jan, so regionstypisch für Innsbruck sind die Kartoffelpaunzen nicht, denn es gibt diese auch im süddeutschen Raum: Im „Ländle“ heißen sie „Buabaspitzle“ (Bubenspitzle), im oberbayrischen kenne ich sie als Fingernudeln.

  2. Ja, es ist zum Glück nicht üblich, dass Rezepte eine sehr genaue regionale Zuordnung ermöglichen. Ich finde es viel besser, dass möglichst viele Menschen etwas als „regionstypisch“ beanspruchen können, weil die Gerichte mit der Zeit wandern. Umgekehrt kann ich dann mit meinem Rezepten zu den Spielorten auch keine Punktlandung hinlegen.

  3. Jonas

    Hey!
    Ich hab heute eine Menge mit Kartoffeln gekocht. Kartoffel-Apfelkuchen, Kartoffel-Birnenkuchen und eigentlich sollten es auch noch Paunzen sein. Aber der Paunzenteig war absolut zu klebrig und weich um überhaupt eine Rolle zu formen. Was könnte ich da falsch gemacht haben? Falsches Mehl vielleicht?
    schonmal danke für die Antwort,
    lG Jonas

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