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Portulak-Brotaufstrich

Brotaufstrich mit Portulak

In unseren Hochbeeten im Garten haben wir Sommer-Portulak angebaut. Das war eine extrem gute Entscheidung, denn das schmackhafte Kraut wächst in einer unglaublichen Geschwindigkeit – und es wächst nach der Ernte wieder nach. Dabei braucht es praktisch keine Pflege und selbst in unserem ersten Gärtner-Jahr konnten wir da nichts falsch machen.

Bislang kannte ich nur eine sehr dünne Sorte Portulak, die vor allem im Frühjahr angeboten wird. Der Sommer-Portulak ist relativ dick und erinnert mich an ein Kraut, dass ich auf Kreta kennenlernen durfte.

Bei den Mengen an Protulak wollten wir diesen nicht nur zu Salaten genießen. Da ich ein großer Fan selbstgemachter Brotaufstriche bin, musste natürlich auch ein Portulak-Brotaufstrich zubereitet werden. Bei meinen Experimenten bin ich bei diesem Rezept rausgekommen, das sehr lecker und frisch schmeckt. Die Möhren dafür stammen dabei ebenfalls aus unserem Garten. Nur mit den Radieschen hatten wir nicht so das richtige Händchen – die musste ich also kaufen.

Zutaten für den Protulak-Brotaufstrich

  • 400 g etwas festeren Ziegenfrischkäse
  • 100 g Portulak
  • 100 g Möhren
  • 50 g Radieschen
  • etwas Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel geben.
  2. Den Portulak verlesen, waschen und gut trocknen. Am besten in einer Salatschleuder trocken schleudern. Anschließend den Portulak hacken und zum Ziegenfrischkäse geben.
  3. Die Möhren und Radieschen gut waschen. Die Wurzel unten und das Grün oben abschneiden. Dann alles direkt in die Schüssel hinein fein raspeln.
  4. Mit einer Gabel den Ziegenfrischkäse mit dem Gemüse und dem Portulak gut mischen.
  5. Am Schluss mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
  6. In einer Schale angerichtet zur Brotzeit auftischen oder direkt auf hausgemachtes Brot streichen und fertig zubereitet servieren.

Servierbrett im Bild: DEPOT

Ein Kommentar

  1. Kirsten Kocagöz

    Deine Rezepte hören sich alle sehr gut an und werden bei nächster Gelegenheit nachgekocht!
    Der Portulak wird in der Türkei in vielen Variationen zubereitet, beispielsweise in reichlich Olivenöl mit grob gehackten Zwiebeln und leicht mitgeröstetem Paprikapulver (auch reichlich!) kurz geschmort. Dazu Reis oder etwas ähnliches — und Knoblauchjoghurt kommt obendrüber…

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