Dieser Artikel ist Teil meiner Rezeptreihe “In 80 Tagen um die Welt” für den 43. Reisetag. Darin habe ich mich an der Reiseroute des bekannten Romans von Jules Verne entlang gekocht. Sowohl Rezepten aus den bereisten Ländern als im Buch erwähnte Gerichte sind Teil der Reihe.

Auch heute gibt es ein Rezept aus Japan für euch. Eine Zutat in der dortigen Küche ist die Adzukibohnen-Paste. Diese habe ich leider in keinem einzigen asiatischen Lebensmittelladen in Stuttgart und auch einigen in München und anderen Städten gefunden. Da ich die Adzukibohnen-Paste aber für ein Rezept verwenden wollte, blieb mir also nichts anderes übrig, sie selbst herzustellen.

Beim zweiten Anlauf hat es dann auch ganz gut geklappt. Ich habe das Rezept entsprechend angepasst. Als Zutaten benötigt ihr nur Zucker und Adzuikbohnen. Letztere bekommt ihr als ganze Bohnen durchaus im asiatischen Lebensmittelhandel und auch in Bioläden oder Reformhäusern.

Mengenangaben für die Adzukibohnen

  • 250 g Adzukibohnen
  • 150 g Zucker
  • etwas Salz

Zubereitung

  1. 12 Stunden vor der Vorbereitung die Bohnen in viel Wasser einweichen.
  2. Zum Kochen das Wasser abgießen und die Bohnen mit frischem Wasser aufkochen lassen. Dann auch dieses Wasser durch frisches Kochwasser ersetzen. Wieder zum Kochen bringen und 30 – 40 Minuten kochen lassen. Die Bohnen müssen sich dann ganz leicht zerdrücken lassen.
  3. Die Bohnen abkühlen lassen und in einer flotten Lotte oder mit einer Gabel zerdrücken. Dann durch ein feines Sieb das Bohnenmark in einen Topf drücken.
  4. Den Zucker zugeben und leicht salzen. Im Topf nochmal erhitzen bis die Masse etwas Feuchtigkeit verloren hat.

Quelle:
Abgewandelt nach nekobento.com

Veröffentlicht am November 14, 2007 in der Kategorie Basics von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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