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Rezept: Flan aus Portugal (80-Tage-Blogger)

Bislang war für mich ein Flan ein spanischer Pudding, der in kleinen Förmchen
zubereitet wird. Aber bei meiner Suche nach einem Rezept aus Portugal – unsere
fünfte und damit auch letzte Reisegruppe, die der Ragoon zugestiegen ist, kommt
hier her – bin ich auf diesen großen Flan gestoßen. Dieser
wird am Stück in einer Auflaufform gebacken und erst nach dem Abkühlen auf die
Portionen verteilt.

Ich hoffe euch morgen noch ein besseres Foto machen zu können. Aber zur Zeit
ist der Flan noch nicht ganz abgekühlt und wird das wohl über Nacht tun während
ich meinen Schlaf von letzter Nacht nachhole.

Zutaten

Mengenangaben für 4 Portionen

Für die Masse:

  • 6 Eier
  • 3 EL Zucker
  • 500 ml Milch

Für den Karamel:

  • 200 g Zucker
  • 2 EL Wasser

Zubereitung

  1. Im Backofen bei ca. 150 °C ein Wasserbad vorbereiten.
  2. In einem kleinen Topf die Milch erwärmen.
  3. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann nach und nach die
    Milch unterrühren.
  4. In einem weiteren Topf die Zutaten für die Karamelsauce mischen und
    langsam erhitzen bis der Zucker schmilzt und eine braune Farbe annimmt.
  5. Mit der Karamelsauce eine Auflaufform von innen überziehen und die
    Flanmasse hineinfüllen.
  6. Im Wasserbad etwa 1 Stunde erhitzen. Dann aus dem Wasserbad nehmen auch
    wenn die Masse noch nicht ganz fest ist. Vollständig abkühlen lassen und
    stürzen oder in Scheiben servieren.

Service

Quelle:
Portugiesisch Kochen
Gerichte und Ihre Geschichten
Seite 134

2 Kommentare

  1. hui.. was portugiesisches… ich kennen pudim flan natürlich, obwohl ich kein grosser puddingesser bin. bei uns wird er normalerweise in einer runden form mit loch gemacht. aber kommt wohl aufs gleiche raus. bin gespannt auf die weiteren fotos. schaut gut gelungen aus. lg aus münchen

  2. Interessant: Dieser Flan sieht sehr genau so aus, wie was man in Frankreich unter Flan oder Crème Caramel kennt, und ich hatte bis heute nicht gewusst, dass man bei Flan besonders an Spanien denkt. Das hat mich dazu gebracht, die Etymologie des Wortes „Flan“ in meinem französischen Wörterbuch zu suchen. Und das ist wiederum interessant, finde ich:
    Flan, XIV Jh.; aus Flaon, XII Jh.; fränkisch: flado; siehe dt.: Fladen. Ist es vielleicht ursprünglich sogar ein „deutsches“ Gericht aus Franken?
    Danke für die tolle Reise!

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