Maronencreme

Was den Italienern ihr Monte Bianco (Maronen-Schoko-Creme mit Sahnegipfel) ist, das nennen die Franzosen Mont-Blanc. Auch hierbei handel es sich um eine Maronencreme mit Sahnehaube – allerdings ohne die Schokolade. Dennoch beginnt das Rezept verdächtig ähnlich…

Im Vergleich zur italienischen Variante fällt der französische Mont-Blanc aber nicht ganz so mächtig aus. Dafür sorgt die fehlende Schokolade und weniger Sahne.

Dieses Rezept ist mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Maronen.

Mengenangaben für 4 Portionen Maronencreme

  • 500 g Maronen
  • 250 ml Milch
  • 1 Vanillestange
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Rum
  • 50 g Butter
  • 250 ml Sahne

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 250 °C vorheizen.
  2. Die Maronen an der Spitze kreuzweise einschneiden und auf ein Backgitter legen. Anschließend im Ofen backen, bis die Haut ganz aufplatz. Das dauert etwa 20 Minuten.
  3. Anschließend die Maronen unter kaltem Wasser abschrecken. Dann die Schale und die braune Haut darunter entfernen. Da sie später püriert werden, macht es nichts, wenn die Maronen dabei kaputt gehen.
  4. In einem Topf die Milch und die Maronen geben. Die Vanilleschote längst halbieren. Das Mark herauskratzen und zusammen mit der halbierten Vanillestange in den Topf geben. Bei geringer Hitze etwa 45 Minuten kochen.
  5. Die Vanillestangenteile entfernen. Dann mit dem Stabmixer sehr fein pürieren. Den Puderzucker (Menge nach Geschmack variieren), den Rum und die Butter hinzugeben und alles gut mischen. Nochmal gut pürieren, damit später keine Klümpchen den Spritzbeutel verstopfen. Wer ganz sicher gehen will, streicht die Maronencreme noch durch ein Sieb.
  6. In einen Spritzbeutel füllen und mit einer kleinen Tülle Muster auf vier Teller aufspritzen. In der Mitte einen kleinen Berg aus der Maronencreme bilden.
  7. Zum Abschluss die Sahne sehr steif schlagen und damit die Tellermitte bedecken.

Quelle: So kocht Frankreich (Rotraud Degner), Seite 235

So kocht Frankreich*
  • Degner, Rotraud (Autor)
  • 272 Seiten - 01.02.1990 (Veröffentlichungsdatum) - Bonn-Röttgen. Hörnemann 1978. (Herausgeber)

Veröffentlicht am Dezember 29, 2008 in der Kategorie Nachtisch von Jan

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Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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  • Dieses Rezept klingt gut, aber die Französin in mir ist bei den Namen leicht verwirrt und würde gern wissen: Nennt die Autorin dieses Rezept Maronencrème und nicht Mont-Blanc? Wenn es so ist ist, hat sie ein Rezept für die „Crème de Marrons“ (Maronen + Zucker zu Konfitüre gekocht oder Marrons glacés püriert), und wie nennt sie das?

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