Sopa Paraguaya

Wer von euch Spanisch spricht, dürfte gerade etwas nachdenklich sein: „Sopa“ heißt übersetzt nämlich „Suppe“. Und was ihr hier auf dem Bild seht hat nichts mit einer flüssigen Suppe zu tun und die Rezeptketagorie ist auch noch „herzhaftes Gebäck“. Was ist denn da schiefgelaufen? Gar nichts, wirklich! Die Sopa Paraguaya, die schon fast so eine Art Nationalgericht in Paraguay darstellt, ist keine Suppe sondern ein Gebäck. Woher der verwirrende Name stammt, ist leider nicht genau bekannt.

Und auch wenn die „Suppe“ nicht so flüssig ist, super schmecken tut sie auf jeden Fall. Ich kann dieses Gericht aufgrund der sehr kurzen Zubereitungszeit und dem guten Geschmack wirklich für eure nächste Fußball-Party zu Hause empfehlen. Es lohnt sich definitiv.

Mengenangaben für 1 Backblech

  • 2 Zwiebeln
  • 300 ml Sahne
  • 200 g alten Gouda
  • 4 Eier
  • 2 Dosen Mais
  • 70 g Mehl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
  2. Den Mais abtropfen lassen. Den Gouda fein reiben. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  3. Alle Zutaten gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Es sollte ein nicht zu flüssiger Teig entstehen. Sonst noch etwas Mehl zufügen.
  4. Den Teig auf ein Backlech dünn ausstreichen und im Ofen bei 175 °C etwas 30 Minuten backen.

Quelle: Abgewandelt nach diesem Rezept für den Thermomix

Veröffentlicht am Juni 14, 2010 in der Kategorie Herzhaftes Gebäck von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


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  • Keine Ahnung wo du dieses Rezept her hast, abre das ist definitiv keine sopa paraguaya!! Die wir nämlich mit einem bestimmten Maismehl gebacken und nicht mit Mais!

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  • Der Name stammt aus den Jahren 1870 während dem Krieg Paraguay gegen der Alllianz von Argentinien, Brasilien und Uruguay. Dieses „Maisgebäck“ würde von den Frauen getrocknet und an die Fronten geschickt, dort wurde es mit Wasser als Suppe gekocht…

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