Spaghetti aglio e olio

Das hier ist vermutlich das einfachste und schnellste Pasta-Gericht der Welt: Spaghetti aglio e olio – Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl. Kaum ist die Pasta al dente gekocht, steht es auch schon auf dem Tisch. Und da man für ein so schnelles Gericht noch einen kurzen Namen braucht, wird in Italien daraus auch gerne mal Spaghetti ajo e ojo und am besten als ein einziges Wort gesprochen.

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Da dieses Gericht wirklich nur aus Pasta, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Petersilie und – nach Wunsch – aus eine kleinen Chili besteht, ist die Qualität der einzelnen Zutaten absolut entscheidend für eine leckere Zubereitung. Aber da ihr ja ohnehin nur allerbeste Zutaten verwendet hat das Gericht beim Geschmack quasi schon gewonnen.

Dieser italienische Klassiker ist mein Beitrag zum Kochevent Oliven und Olivenöl.

Mengenangaben für 4 Portionen Spaghetti aglio e olio

  • 450 g Spaghetti oder 4 Portionen selbstgemachte Pasta (ggf. glutenfrei bzw. vegan)
  • 6 EL bestes Olivenöl
  • 1 große Zehe Knoblauch
  • 1 rote frische oder getrocknete Chili (nach Belieben)
  • 2 Zweige glatte Petersilie
  • Salz

Zubereitung

  1. In einem Topf etwa 3 Liter Wasser zum Kochen bringen. Salzen und dabei extra viel Salz verwenden, weil die Soße bei Spaghetti aglio e olio nicht gesalzen werden kann. (Das Olivenöl würde das Salz nicht aufnehmen.) Die Pasta darin nach Packungs- bzw. Rezeptangabe al dente kochen.
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Wer es scharf mag hackt die Chilischote mit den Kernen. Man kann
    sie aber auch ohne Kerne zugeben oder ganz weglassen.
  3. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch und die Chili darin bei mittlerer Temperatur
    anbraten. Den Knoblauch nicht braun werden lassen.
  4. Die Petersilie waschen und die Blätter fein hacken.
  5. Die fertigen Spaghetti abgießen und mit in die Pfanne geben. Gut durchschwenken, so dass alle Spaghetti
    komplett mit Olivenöl überzogen sind. Dann die Petersilie untermischen.

Quelle:
Die klassische italienische Küche, S. 173/174

Veröffentlicht am Oktober 31, 2009 in der Kategorie Pasta von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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  • Danke für deine Ergänzungen Amy. Knoblauch und Petersilie bleiben beim Spaghetti aglio e olio natürlich jedem nach Geschmack überlassen. Die Prise Zucker muss ich selbst mal ausprobieren.

  • Hallo Jan.
    Wir,d.h.einige Genießer und ich,sind absolute
    ‚Spaghetti aglio e olio‘-Fans…regelmäßig,auch weit nach Mitternacht,wenn wir nach dem OUTDOOR,bei irgendwem -daheim- „einlaufen“,wird unser Leibgericht gekocht(wehe 1 Zutat fehlt)und gegessen!
    Wir finden: 1 Prise ZUCKER (!!!),viel viel mehr Knoblauch,aber auch viel viel mehr Petersilie fehlt hier.
    Nach Belieben auch schwarzer,gemahl.Pfeffer.
    Dir noch einen friedlichen Tag:O)
    Freundlich grüßt aus Essen: Amy

  • Stimmt, Petersilie fehlte in der Liste. Ich habe sie nachgetragen. Danke für den Hinweis.

    Laut meinem Kochbuch, macht man über Spaghetti aglio e olio auf keinen Fall Parmesan. Das gehört sich wohl nicht. Ich gebe aber zu, dass es mir auch zusagen würde. 🙂 Zu viel würde aber sicherlich die Paste verkleben lassen, weil ja keine echte flüssige Sauce dabei ist sondern nur ein dünner Ölfilm auf den Spaghetti.

  • > wirklich nur aus Pasta, Olivenöl, Knoblauch, Salz

    In der Liste fehlt die Petersilie. Ist aber trotzdem unglaublich einfach and trotzdem sehr lecker. Gerne auch noch was Parmesan drüber (der gehört bei mir eigentlich auch immer zum Vorat)

    > ist die Qualität der einzelnen Zutaten absolut entscheidend für eine leckere Zubereitung

    Auf jeden Fall. Aber gerade mit der Qualität des Öls steht und fällt die Sache natürlich.

  • Hmm.. EINE Chili? Naja, wenns ne Habanero oder eine Scotch Bonnett ist, dann passt das 😉

    Nein, aber ernsthaft: Da muss doch mehr als eine Knoblauchzehe rein.. ein Freund von mir macht das für 4-6 Personen immer mit 4 Knollen 😉

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