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Rezept: Mein Zwiebelbrot

Zwiebelbrot

Ich habe basierend auf meinem Ricotta-Brot auch verschiedene Experimente für ein Zwiebelbrot gestartet. Dieses ist die Variante, mit der ich schlussendlich zufrieden war. Probiert es gerne selbst aus, es ist wirklich leicht zuzubereiten und sehr lecker!

Zutaten für das Zwiebelbrot

  • 1kg + x (x siehe unten) Weizenmehl Typ 405
  • 10 kleine oder 5 mittelgroße weiße Zwiebeln
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 500 g Ricotta
  • 450 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Salz
  • einen guten Schuss Olivenöl

Bemerkungen zu den Zutaten:
Für den Grundteig braucht man 1kg Mehl. Wenn man die Zwiebeln dazugegeben hat muss man noch nach Gefühl weiteres Mehl hinzugeben um den Wassergehalt der Zwiebeln auszugleichen. Dabei gehe ich einfach nach Gefühl vor, was kein Problem ist, wenn man den Teig von Hand knetet. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, ob noch Mehl dazu muss oder nicht. Der Teig sollte nicht sehr kleben.
Vermeidet bei den Zwiebeln um Himmels Willen rote Zwiebeln – sie sind der Tot dieses Brots. Von den Backeigenschaften und dem Geschmack her machen sie keinen Unterschied, aber rein optisch wirst du das Brot nicht essen wollen. Glaub mir, ich habe es ausprobiert. Zwei große Metzgerzwiebeln eigenen sich übrigens auch ganz gut.
Beim Mehl gehen sicher auch andere Typen, aber mit diesem habe ich die bislang besten Erfahrungen gemacht. Andere Mehltypen ziehen auch Anpassungen bei den anderen Zutaten nach sich.
Den Ricotta bekommt ihr in jedem ordentlichen Supermarkt. Alternativ könnt ihr auch Quark nehmen, aber das bringt nicht den richtigen Geschmack. (Mehr dazu ganz unten.)

So genug geschwafelt, kommen wir zu der Zubereitung…

Zubereitung

  1. Das Wasser mit der Hefe und dem Salz verrühern. Das Mehl in eine Schüssel geben. (Tipp: Vorher ein wenig des Wassers in die Schüssel geben, das erleichtert das Kneten danach, weil auch die unterste Mehlschicht Waser abbekommt.)
  2. Das (restliche) Wasser, den Ricotta und das Olivenöl dazu geben. Dann den Teig zunächst in der Schüssel mit den Händen durchkneten, bis er eine einigermaßen zusammenhaltende Masse gibt. Danach auf die Arbeitsplatte stürzen und dort mit den Händen gut durchkneten bis eine homogene Masse entstanden ist.
  3. Den Teig in die Schüssel zurück geben, mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und eine halbe Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zwiebeln in verschieden lange und dicke Streifen schneiden. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl schön anbraten und dann beiseite stellen, etwas abkühlen lassen. (Ich bilde mir ein, dass meine neuen schmiedeeisernen Pfannen dem ganzen einen zusätzlichen guten Geschmack verleihen, aber ich kann mich da auch täuschen.)
  5. Den gegangenen Teig zunächst flach ausbreiten, mit einer dünnen Mehlschicht bedecken und darauf die Zwiebeln ausbreiten (siehe unteres Bild). Dieser wiederum mit einer weiteren Mehlschicht bedecken. Nun die Zwiebeln langsam in den Teig einarbeiten. Ich rolle ihn dazu auf und knete die Rolle dann durch. Dabei habe ich dann auch schon eine längliche Form, die ich später besser weiterverarbeiten kann.
  6. Den Teig kräftig durchkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen, bis der Teig in etwa der Konsistenz des Ausgangsteigs ohne die Zwiebeln entspricht. Dann zwei längliche Brotlaiber formen, die nicht ganz der Länge des Backblechs entsprechen. Backpapier auf das Blech legen und die Laiber darauf plazieren. Wieder mit einem feuchten Geschirrhandtuch bedecken und eine weitere halbe Stunde gehen lassen. (Tipp: Ich verwende zwei Backpapiere, eines unter jedem Brot. Wenn sie beim Gehen zusammenwachsen, kann ich sie so leichter trennen.)
  7. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  8. Bei 220 Grad 10 Minuten backen. Dann die Brotkruste mit Wasser einpinseln und weitere 35 Minuten bei 190 Grad backen.
  9. Wenn das Brot fertig gebacken ist muss es leicht hohl klingen, wenn man darauf klopft.

Zwiebelbrot Zubereitung

Quelle

Dieses Zwiebelbrot-Rezept ist eine Weiterentwicklung von diesem Rezept von mir. Das wiederum ist eine Mischung von dem Brotrezept meiner Mutter und dem Grundteig nach Jamie Oliver. Im Original meiner Mutter wird Quark verwendet, den ich aber durch einen glücklichen Zufall mal durch Ricotta ersetzen musste. Das gibt dem Brot einen feineren Geschmack und eine optisch schönere Kruste.

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