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Gedämpfte Quinua-Päckchen

Für das zweite Rezept zum Spiel unserer Gruppengegner Costa Rica gegen Ecuador benötigen wird ein spezielles Korn, welches sehr typisch für Südamerika ist: Die Samen der Quinua-Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse ist unsere Hauptzutat. Die Samen sind sehr getreideähnlich aber glutenfrei, so dass dieses Gericht problemlos glutenfrei zubereitet werden kann wenn man bei den anderen Zutaten etwas aufpasst.

Quinua ist in Deutschland sehr gut erhältlich. Es wird in jedem gut sortierten Biosupermarkt geführt. Bei uns gab es Quinua daher auch schon als ich selbst noch ein Kind war.

Wenn man den gekochten Quinua („Seco de quinua“) betrachtet sehen die Körner ein wenig aus wie viele ganz winzige Fingernägel. Daher hieß es früher bei uns immer, dass es kleine Fingernägel zum Essen gibt. 😉

Etwas schwieriger sind hingegen Bananenblätter zu bekommen. Fragt auf dem Markt danach oder bestellt sie bei Amazon*. Das noch benötigte Backnatron findet ihr im Supermarkt in der Nähe des Backpulvers.

Zum Dämpfen verwendet ihr entweder einen Dämpfeinsatz für den Wok aus Bambus oder einen elektrischen Dampfgarer.

In meinem zugrundeliegende Rezept wird der Teig als Bällchen geformt und so gedämpft. Dazu war mein Teig allerdings etwas zu flüssig. Daher habe ich mich für diese Päckchen-Form entschieden.

Mengenangaben für 12 Quinua-Päckchen

Für den „Seco de quinua“:

  • 250 g Quinua
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine weiße Zwiebel
  • 500 ml Wasser
  • etwas Salz

Für die Quinua-Bällchen:

  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 150 g Rohrzucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • Rosinen (nach Wunsch)
  • 12 Stücke aus Kochbananenblätter 20×20 cm

Zubereitung

  1. Zunächst wird aus dem Quinua „Seco de quinua“ (körnig gekochte Quinua) hergestellt. Dazu zunächst die Quinuakörner solange im Wasser waschen bis dieses klar bleibt. Gut abtropfen lassen.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken.
  3. In einem Topf etwas Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin kurz anbraten. Die Quinuakörner hinzugeben und unter ständigem Rühren 10 Minuten erhitzen. Achtung: Dabei können die Körner auch aus dem Topf springen und Verbrennungen verursachen! Bei mir ist das zum Glück nicht passiert.
  4. Parallel das Wasser zum Kochen bringen. Wenn es kocht angießen, nach Geschmack salzen und im geschlossenen Topf alles 25 Minuten garen. Dabei immer wieder umrühren.
  5. Während der Quinua kocht die Bananenblätter zurechtschneiden, waschen und abtrocknen.
  6. Den fertigen Seco de quinua mit den anderen Zutaten außer den Rosinen mischen und mit der Küchenmaschine oder einem Stabmixer pürieren. Die Rosinen unterheben.
  7. Diese Masse nun auf die Bananenblätter verteilen und so einschlagen, das kleine Bällchen oder Päckchen entstehen.
  8. Den Dämpfeinsatz in einen Wok geben und die Bällchen bzw. Päckchen hineingeben und 30 Minuten im Dampf garen.

Quelle: Das Anden-Kochbuch, Seite 156

Das Anden-Kochbuch: Gerichte und ihre Geschichte (Gerichte und ihre Geschichte - Edition dià im Verlag Die Werkstatt)*
  • Martínez Paternina, Astrid (Autor)
  • 232 Seiten - 05.12.2012 (Veröffentlichungsdatum) - Verlag Die Werkstatt GmbH (Herausgeber)

Veröffentlicht am Juni 15, 2006 in der Kategorie Kleine Mahlzeiten von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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