Rezept: Chili-Blauschimmelkäse-Dip aus Tibet

Kürzlich hatte ich ein paar Gäste da und wir haben nicht gekocht sondern zusammen das Brettspiel TAC gespielt. Dazu gab es ein paar Tortilla-Chips und die klassische Guacamole. Um dazu etwas Abwechslung zu bieten habe ich noch einen zweiten Dip zubereitet. Dabei fiel meine Wahl auf einen tibetischen Chili-Blauschimmelkäse-Dip. Insbesondere für Gäste, die es scharf mögen, eine gute Wahl.

Bei der Auswahl des Blauschimmelkäses solltet ihr darauf achten, dass dieser nicht zu kräftig ist. Sonst dominiert der Käsegeschmack den Dip zu sehr. Und glaubt mir: Das Gesicht der Marktleute ist auch sehenswert, wenn ihr statt ein paar Stück gleich 200 Gramm Chilis verlangt. 🙂

Mengenangaben für zwei Schalen wie abgebildet

  • 200 g mittelscharfe Chili-Schoten
  • 1 Fleischtomate
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Tsampa oder Semmelbrösel
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Blauschimmelkäse
  • Salz

Zubereitung des Chili-Blauschimmelkäse-Dip

  1. Die Chilischoten waschen, den Stielansatz entfernen und – je nach Schärfewunsch – ganz oder teilweise entkernen. Dann sehr fein hacken.
  2. Die Tomate ebenfalls waschen und den Stielansatz entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
  3. Sowohl die Zwiebel wie auch die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  4. In einem Wok oder einer schweren Pfanne das Pflanzenöl erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit den Chilistücken darin anbraten.
  5. Nun das Tsampa bzw. die Semmelbrösel und die Tomatenwürfel unter ständigem Rühren hinzufügen und mit anbraten.
  6. Zum Schluss die Hitze reduzieren. Das Wasser zugeben und den Blauschimmelkäse mit den Fingern zerbröckeln und zugeben. Solange weiter erhitzen bis der Käse geschmolzen ist.
  7. Alles nochmal gut verrühren und mit Salz abschmecken.

Quelle:
Tibetisch kochen – Gerichte und ihre Geschichte, S. 113

Tibetisch kochen (Gerichte und ihre Geschichte - Edition dià im Verlag Die Werkstatt)*
  • 160 Seiten - 18.08.2006 (Veröffentlichungsdatum) - Verlag Die Werkstatt GmbH (Herausgeber)
About the author

Jan Theofel

Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

  • Jan Theofel sagt:

    Ja sicher stimmen die. Darum sollst du ja auch nur mittelscharfe nehmen. 🙂

  • Heidi sagt:

    Stimmen die 200 gr.??? Von meinen chilis kann man nicht mal 1 Schötchen essen ohne zu denken man stirbt.

  • Jan Theofel sagt:

    Nein, nicht ganz. Ich hatte hier auch ein paar sehr scharfe Kandidaten liegen. Die habe ich aber nicht verwendet, weil ja nicht nur die Schärfe der Chilis zählt sondern auch deren Fruchtfleisch für die Konsistenz des Dips.

  • Hubert sagt:

    Hättest auch 1-2 Chillis von mir bekommen können.. da hättest keine 200 g gebraucht *fg*


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