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Eingelegte Eier (Rezept aus Australien)

Habt ihr euch im April eigentlich gefragt, was aus den 40 Eiern geworden ist, die ich
für die Tests von
Bioostereierfarben
gekocht habe? Ganz einfach: Ich habe mir ein australisches Rezept geschnappt und sie
als eingelegte Eier weiterverarbeitet. Klar, dazu hätte ich sie nicht
erst färben müssen – aber egal.

Die eingelegten Eier schmecken – wer hätte es gedacht – schön sauer. Es ist aber eine
interessante Art Eier haltbar zu machen ohne sie nur zu kochen oder sie gleich zu
eine tausendjährigen
Eiern
umzumodeln. Das wäre dann glaube ich nicht mehr so mein Fall…

Für die Einlagerung braucht ihr relativ große Glasgefäße. Am besten probiert ihr nach dem
Kochen zunächst aus, wie viele Eier ihr in die Gefäße bekommt und haltet diese zum Einmachen
entsprechend bereit. Beim zweiten Durchlauf wisst ihr dann ja, wie viel reinpasst. Selbiges
gilt dann auch für die Menge an Essig, die ihr braucht. Natürlich könnt ihr die Anzahl der
Eier und des Essigs einfach auf eure Gefäßgröße anpassen.

Zutaten

Mengenangaben für 12 eingelegte Eier

  • 12 Eier
  • ca. 1-1,5 l Weißweinessig
  • frische Kräuter nach Geschmack, gut geeignet sind u.a. Thymian, Oregano, Estragon, Rosmarin
  • 1 TL Pfefferkörner

Zubereitung

  1. Die Eier in ausreichend und gesalzenem Wasser hart kochen. Ich gehe da auf Nummer sicher und
    koche sie etwa 10 Minuten. Anschließend abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen und grob hacken.
  3. Die Eier schälen und in ein oder zwei Glasgefäße geben. Dann mit Weißweinessig auffüllen, so dass
    die Eier gut bedeckt sind.
  4. Den so abgemessenen Essig in einen Topf gießen. Die Kräuter und die Pfefferkörner mit dazu
    geben. Dann aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Den Essigsud anschließend abkühlen lassen.
  5. Wenn der Essigsud kalt ist, diesen mit den Kräutern und dem Pfeffer wieder zurück zu den
    Eiern geben.
  6. Die Gläser mit den eingelegten Eiern verschließen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
    Optimal sind sie nach etwas drei Wochen.

Service

Quelle:
Australisch kochen – Gerichte und ihre Geschichte, Seite 73

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