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Galettes: Herzhafte Crêpes aus Frankreich

Zum ersten Spiel von Frankreich gegen die Schweiz möchte ich euch den französischen Klassiker schlechthin vorstellen: Crêpes und Galettes Dazu gibt es heute auch etwas mehr Informationen mit auf den Weg als sonst üblich.

Sie kommen ursprünglich aus dem westlichsten Zipfel von Frankreich, der Bretagne. Inzwischen bekommt man sie zwar fast überall auch bei uns an kleinen Crêpes-Ständen zu essen, aber das richtig gute Original gibt es eigentlich nur in der Bretagne.

Für mich sind Crêpes und Galettes ein Stück Jugenderinnerung, weil wir früher häufig in der Bretagne Urlaub gemacht haben und dort immer die ursprünglichen Crêperien (nicht den Touristen-Nepp) gesucht und gefunden haben. Ich konnte die Speisekarte einer Crêperie verstehen lange bevor ich in der Schule Französisch gelernt habe. 😉

Wer die Rezepte original zubereiten möchte benötigt zwei verschiedene Teige – einen für den süßen Crêpes aus Weizenmehl und einen für die salzigen Galettes aus Buchweizenmehl. Das Buchweizenmehl hat einen kräftigeren Eigengeschmack und verleiht dem Galette eine dunklere Farbe. Buchweizenmehl ist Reformhäusern, Bioläden und teilweise auch in gut sortieren Supermärkten erhältlich.

Klassisch werden sowohl Crêpe als auch Galette mit Salzbutter zubereitet, wie sie in Frankreich überall zu bekommen ist. Gerade bei den süßen Crêpes sorgt der leicht salzige Geschmack der Butter insgesamt für
einen sehr interessanten und guten Geschmack. Dies Salzbutter ist im Feinkostladen oder in sehr gut sortierten Supermärkten erhältlich und verstärkt das Frankreich-Gefühl deutlich.

Zu Crêpes und Galettes trinkt man in der Bretagne meistens Cidre in einer halbsüßen Version. Ebenso klassisch aber außerhalb der Bretagne eher selten anzutreffen ist auch Buttermilch als Getränk zu Crêpes und Galettes. Was nicht heißen soll, dass es woanders keine Buttermilch gibt, aber auch schon in Frankreich selbst, z.B. in der Crêperie Mili in Straßburg, steht Buttermilch nicht mehr auf er Karte.

Dieses Rezept stellt euch das Grundrezept für die herzhaften Galettes vor. Ein paar Ideen für die richtige Füllung folgen…

Zur Zubereitung eignen sich bestens eine spezielle Crêpeplatte, die sogenannte Galetière. Da diese in den meisten Haushalten nicht zur Verfügung steht gibt es auch spezielle gusseiserne Pfannen mit einem besonders flachen Rand.

Mengenangaben für 8 dünne Galettes

  • 250g Buchweizenmehl
  • 2 Eier
  • ca. 200 ml Wasser
  • 200 ml Milch
  • etwas Salz (ideal Salzbutter)
  • Butter (ideal Salzbutter) für die Pfanne

Zubereitung

  1. Zur Vermeidung von Klümpchen das Mehl durch ein feines Sieb in eine Schüssel geben.
  2. Die beiden Eier aufschlagen und unter das Mehl mischen.
  3. Nun etwa 200 ml Wasser hinzugeben bis der Teig flüssig wird.
  4. Anschließend noch 200 ml Milch hinzugeben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Den Teig zwei Stunden an einem kalten Ort ruhen lassen.
  6. Zum Backen der Galettes die Pfanne sehr heiß erhitzen und etwas Butter darauf schmelzen lassen.
  7. Pro Galette einen kleine Menge Teig (am besten mit einer kleinen Schöpfkelle abmessen, damit die Galette gleichmäßig werden) auf die Platte oder den Herd geben und mit einem Holzschieber rasch verteilen.
  8. Den festgewordenen Galette mit einer Palette oder einem Pfannenwender umdrehen und von der anderen Seite auch kurz braten.
  9. Fertige Galettes auf einen Teller schichten und im Backofen warm stellen.

Quelle: Dieses Rezept ist die aus meiner Sicht ideale Mischung verschiedener mir vorliegender Galettes-Rezepte.

Veröffentlicht am Juni 13, 2006 in der Kategorie Kleine Mahlzeiten von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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  • Dein Einwand ist völlig korrekt: So lange die Galette tatsächlich aus Buchweizenmehl hergestellt werden, sind diese glutenfrei. Allerdings muss wirklich glutenfreies Buchweizenmehl verwendet werden. Es darf zum Beispiel nicht in Getreidemühlen gemahlen werden, in denn auch normales Getreide gemahlen wird. Auch in einer Creperie würde ich es nciht als glutenfrei verkaufen, weil eine „Kontamination“ mit normalem Getreide oder anderen glutenhaltigen Zutaten nicht ausgeschlossen werden kann.

  • Hallo kommen gerade aus einer neu eröffneten Creperie hierzulande und sind so erstmals auf Galettes gestoßen. Werde das Rezept bald ausprobieren, nur ein Frage habe ich: Weshalb sind die Galette nicht glutenfrei? Eigentlich ist Buchweizenmehl ja völlig unbedenklich auch bei den anderen Zutaten konnte ich nichts entdecken … Habe ich etwas übersehen?

  • In Frankreich sind Galettes mit einer leckeren Füllung bestückt. Könntest Du uns mal einige Rezept-Vorschläge für Füllungen geben? Am liebsten eine leicht scharfe (mexikanisch).

  • Hi Jan,
    habe das mal nur mit Milch gemacht, dementsprechend natürlich mehr, damit die gleiche Menge an Flüssigkeit dabei rauskommt. Muss sagen, hat noch ein Tick besser geschmeckt. Das ähnelt dann sehr dem Palatschinken. Auf jeden Fall lecker!

  • Hallo,
    werde gleich Dein Galette-Rezept ausprobieren. Zum Essen kommt u.a. ein Freund mit Glutenunverträglichkeit. Da wir gerade in Frankreich waren und dort auch Galettes gegessen haben, weiß ich sicher, dass Buchweizenmehl OK ist, da es sich wohl um eine Nuss handelt. Dein Rezept ist also geeignet…

  • Hatte Lust auf Galettes und bin so auf Dein Rezept gestoßen. Habe vor einigen Jahren ein halbes Jahr in der Bretagne verbracht und ich wundere mich eigentlich, warum crepes so populär sind, galettes kennen eigentlich nur wenige Leute.
    Die Bretagne ist ein Traum, irgendwann …..

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