
Was haltet ihr von einem Rezept, dass wörtlich übersetzt „hässlich, aber gut“ heißt? Das muss man doch einfach ausprobieren, oder? Und so möchte ich heute diese Mandelkekse aus dem Piemont vorstellen.
Das Rezept eignet sich auch sehr gut als heutige Vorstellung, weil wir schon sehr dicht an Weihnachten dran sind. Denn diese italienischen Kekse, die im Original übrigens Brutti ma buoni heißen, kann man das ganze Jahr hindurch genießen.
In diesem Fall blanchieren wird unsere Mandeln und mahlen sie dann selbst. Den Aufwand – auch wenn er nicht so groß ist – kann man aber auch umgehen, wenn man fertig gemahlene Mandeln kauft. Mir macht es aber Spaß, die Mandeln aus der dünnen Haut rausflutschen zu lassen. Einfach ein bisschen an einem Ende drücken und schon fliegen sie heraus!
Mengenangaben für ca. 50 Mandelkekse
- 325 g Mandeln
- 275 g Zucker
- 4 Eiweiß
- etwas Salz
- Vanille aus einer Schote
Zubereitung
- In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Mandeln darin 2 Minuten blanchieren. Dann die Mandeln kalt abschrecken. Anschließend die Mandeln einzeln aus der Hülle lösen, indem du leichten Druck an einem Ende der dünnen Haut ausübst. Aber Achtung: Die Mandeln können dabei ganz schön weit fliegen…
- Anschließend die Mandeln trocknen lassen.
- Den Backofen auf 150 °C vorheizen.
- Die geschälten Mandeln in der Küchenmaschien sehr fein hacken. Mit dem Zucker und der Vanille vermischen.
- Aus den Eiweißen und einer Prise Salz einen steifen Eischnee schlagen. Die restlichen Zutaten unterheben.
- Ein Backblech mit Bachpapier auslegen und mit einem Esslöffel kleine Häufchen darauf setzen. Diese müssen nicht wohlgeformt sein – denkt an den Rezepttitel!
- Im Backofen etwa 30 Minuten backen.
Quelle: Die klassische italienische Küche, Seite 584/585
