Rezept: Chapati – Indisches Fladenbrot (80-Tage-Blogger)

Chapati - indisches Fladenbrot

Noch befinden sich unserer Reisenden auf See und ihr Schiff hält Kurs auf den indischen Subkontinent. Da die indische Küche sehr viel Platz für vorbereitende Rezepte bietet werde ich heute bereits beginnen euch mit Grundlagen- bzw. Beilagenrezepten auf Indien vorzubereiten.

Zusätzlich findet heute der World Bread Day statt. Daher liegt es natürlich nahe mit einem indischen Fladenbrot, dem Chapati zu beginnen. Es handelt sich dabei um ein spezielles Brot, das nicht im Ofen sondern in der Pfanne gebacken wird.

Für die Zubereitung von Chapati benötigt ihr zwei besondere Dinge. Zum einen ein spezielles Chapati-Mehl. Dieses bekommt ihr im asiatischen Lebensmittelladen. Zum anderen braucht ihr eine geeignete Pfanne.

Am besten klappt es mit schmiedeeisernen Pfannen, wie ich sie euch schon vorgestellt habe. Gußeiserne Pfannen gehen auch. Nur moderne beschichtete Pfannen sind ungeeignet.

Mengenangaben für 16 Chapati

  • 400 g Chapati-Mehl (siehe oben)
  • 100 g Weizenmehl und etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Dann das Wasser immer in kleinen Mengen von ein bis zwei Esslöffeln einarbeiten. Zu einem
    homogenen und elastischen Teig verarbeiten. In eine Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Nun nochmals durchkneten. Der Teig ist genau richtig, wenn er Mulden, die man mit dem Finger hineindrückt, sofort wieder ausgleicht. Den Teig in 16 Portionen teilen und diese unter einem feuchten Küchentuch frisch halten.
  3. Jede Teigportion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwas kreisrunden und sehr dünnen Fladen von etwas 15 cm Durchmesser ausrollen. Bis zur weiteren Verarbeitung auch unter eine feuchten Küchentuch aufbewahren.
  4. Die schmiedeeiserne oder gußeiserne Pfanne auf etwa 1/3 der maximalen Temperatur erhitzen und warten bis diese Wäre erreicht ist. Nun nach und nach die einzelnen Chapati backen. Dazu diese nochmal kurz mit bemehlten Händen wenden um die vom Küchentuch aufgenommene Feuchtigkeit auszugleichen. Das überschüssige Mehl abklopfen und in die Pfanne legen. Kurz erhitzen bis die Unterseite trocken ist und weiße Flecken zeigt. Wenden und mit ein oder zwei Pfannenwendern dafür sorgen, dass das Chapati nicht zu sehr aufgeht. Weiter backen und nochmal wenden bis beide Seiten goldbraune Flecke aufweisen.

Quelle:
Indische Gewürzküche, Seite 98

Indische Gewürzküche: Die neue leichte Art*
  • 128 Seiten - 02.06.2003 (Veröffentlichungsdatum) - Hädecke Verlag (Herausgeber)
About the author

Jan Theofel

Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

  • Jan Theofel sagt:

    Bin doch sehr irritiert, dass du der Meinung bist, ich würde das Brot als Glutenfrei darstellen. In der Eignungsliste steht klar ein rotes X vor dem glutenfrei während die anderen Sachen (vegetarisch, vegan, laktosefrei) angehakt sind.

  • lea sagt:

    Bin doch sehr irritiert, das Fladenbrot wird als glutenfrei vorgestellt – was bitte ist daran glutenfrei, wenn Weizenmehl verwendet wird?

  • Saadia sagt:

    Petra,
    eingentlich braucht mann spezielle Pfanne heißt „Tawa bei uns (Pakistan und auch in Indien). Mann kann auch in normal Pfanne Chappati machen, aber mit Tawa gibt viel besser ergebness.

  • zorra sagt:

    Sieht lecker aus! Danke für deine Teilnahme am WBD.

  • Petra sagt:

    Also man braucht kein extra Chapati-Mehl. Mein indisches Kochbuch sagt, 375 g Vollkornmehl mit 50 g normalem Mehl gemischt. Diese Mischungen sind meist nur Geld-Macherei.
    Eine spezielle Pfanne braucht es auch nicht. Ich backe sie in einer Edelstahlpfanne. Geht sehr gut und meine indischen Gäste fanden die Chapati authentisch. Wobei es auch in Indien regionale Unterschiede gibt, wie ich dort feststellen konnte.
    Grüße


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