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Auberginen mit Misopaste

Dieser Artikel ist Teil meiner Rezeptreihe “In 80 Tagen um die Welt” für den 42. Reisetag. Darin habe ich mich an der Reiseroute des bekannten Romans von Jules Verne entlang gekocht. Sowohl Rezepten aus den bereisten Ländern als im Buch erwähnte Gerichte sind Teil der Reihe.

Heute sind unsere Reisenden in Yokohama in Japan angekommen. Damit gibt es für euch heute natürlich ein Rezept aus Japan. Den Auftakt bilden frittierte Auberginen mit Misopaste.

Die Misopaste, den Sake und den Mirin bekommt ihr im asiatischen Lebensmittelhandel. Dort bekommt ihr häufig auch kleine Auberginen. Diese könnt ihr auch sehr gut für dieses Gericht verwenden.

Mengenangaben für 4 Portionen Frittierte Auberginen mit Misopaste

  • 2 normale Auberginen (oder entsprechend viele kleine)
  • 110 g helle Misopaste
  • 110 g dunkel Misopaste
  • 2 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Sake
  • 2 EL Mirin
  • Fett zum Frittieren

Zubereitung wie in Japan

  1. Die Aubergine waschen, den Stielansatz abschneiden und mit einer Gabel ringsum einstechen. In 2,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. In einer Schüssel die restlichen Zutaten für die Misopaste mischen.
  3. Das Frittierfett erhitzen. Es hat die richtige Temperatur, wenn an einem Holzstäbchen, dass man in das Fett hineinhält, kleine Bläschen aufsteigen. Dann die Auberginen in dem Fett etwa 3 bis 5 Minuten portionsweise frittieren.
  4. Anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Nun im Backofen 5 Minuten grillen.
  5. Dann mit der Misopaste bestreichen und weitere fünf Minuten im Backofen grillen.

Quelle:
Die japanische Küche, Seite 93

Die japanische Küche: Mit wichtigen Originalzutaten und ber 200 Rezepten*
  • Barber, Kimiko (Autor)
  • 240 Seiten - 17.06.2015 (Veröffentlichungsdatum) - Hädecke Verlag (Herausgeber)

Veröffentlicht am November 13, 2007 in der Kategorie Sonstige Vorspeisen von Jan

Schagworte zu diesem Rezept:

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Jan


Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. In den letzten Jahren habe ich über 700 Kochbücher gelesen und Rezepte daraus gestetet. In diesem Blog findest du meine liebsten Rezepte, Kochbuchrezensionen und andere nützliche Hinweise für dein Küchenleben.

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  • Ja, Petra, ich antworte auch auf Kommentare. Bei hohem Workload (wie zur Zeit) dauert es aber leider manchmal eine Weile.

    Danke für eure Ergänzungen. Und ja: Die Masse ist relativ heftig… Ich habe selbst nicht alles verwendet, was ich aber beim Niederschreiben des Rezepts (das Gericht habe ich vor fast einem Jahr zubereitet, da seht ihr mal wie lange ich im Voraus plane 🙂 nicht mehr spontan im Kopf hatte.

  • Das würde mich auch sehr interessieren. Antwortest du eigentlich auch auf Kommentare? 😉

    Ich habe jetzt mal im Buch nachgeguckt: die süße Miso-Mischung (alles außer den Auberginen) nennt sich Dengaku Miso und hält im Kühlschrank verschlossen einige Monate. Auf jedes Auberginenstück wird nur 1 Teelöffel davon gegeben.

  • Hmm, das hat was… Ich war ja noch nie in Japan, aber ist die Menge an Miso-Paste nicht etwas heftig? Ich nutze immer nur ein Löffelchen für einen ganzen Suppenteller.

    Fehlt da ein Teil von den Zubereitungen? Wird aus Ei, Misopasten, Zucker, Mirin usw. eine Paste fabriziert?

    Wie hat Dir das Gericht geschmeckt?

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