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Erdbeer-Rhabarber-Grütze (Rezept aus Deutschland)

Erdbeer-Rhabarber-Grütze

Die Rote Grütze habe ich euch hier ja bereits vorgestellt. Eine Rhabarbergrütze ebenfalls. Dieses Rezept aus Norddeutschland für eine Erdbeer-Rhabarber-Grütze ist ein wenig die Kombination aus diesen beiden. Vielleicht eine Idee für euch, wie ihr den letzten Rhabarber dieses Jahr verarbeiten wollt?

Variante: Als Alternative zum Zucker könnt ihr auch 100 ml Himbeersirup einsetzen. Dabei die Saftmenge jeweils auf 150 ml reduzieren und nur 2 EL Zucker verwenden.

Mengenangaben für 4 Portionen

  • 500 g Erdbeeren
  • 400 g Rhabarber
  • 1/2 unbehandelte Zitrone (nur die Schale)
  • 175 ml frisch gepressten Orangensaft
  • 175 ml Apfelsaft
  • 75 g Zucker und eventuell etwas zum Bestreuen
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Speisestärke (glutenfrei: Maisstärke)

Zubereitung der Erdbeer-Rhabarber-Grütze

  1. Die Erdbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Dann den Stielansatz und in Viertel schneiden. Den Rhabarber waschen, Enden abschneiden und die fasrige Haut entfernen. Dann in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
  2. Von der Zitrone die Schale mit einem Zestenreißer abziehen und fein hacken. Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark für die weitere Verwendung herauskratzen.
  3. Den Orangensaft pressen und mit dem Apfelsaft mischen. Etwa 50 ml davon zur Seite stellen. Den Rest mit der Zitronenschale, dem Orangensaft und dem Zucker in einem Topf mischen. (Wenn verwendet: Den Himbeersirup jetzt mit hinzugeben. Die anderen Mengen wie oben beschrieben verringern.) Zum Kochen bringen.
  4. Dann den Rhabarber in der Flüssigkeit kurz kochen, so dass er weich ist aber nicht zerfällt.
  5. Die Speisestärke mit der beiseite gestellten Flüssigkeit glatt rühren. Mit zum Rhabarber in den Topf geben und mit erhitzen, bis die Masse andickt. Dann die Erdbeeren unterrühren und nochmal kurz aufkochen.
  6. In eine Schüssel umfüllen. Wer die Hautbildung unterbinden will, bestreut die fertige Erdbeer-Rhabarber-Grütze mit etwas Zucker. Bis zum Servieren im Kühlschrank etwa 2 Stunden abkühlen lassen.

Quelle:
abgewandelt nach Norddeutsche Küche: Rezepte, Bräuche und Geschichten im Jahreslauf, Seite 171

Norddeutsche Küche: Rezepte, Bräuche und Geschichten im Jahreslauf*
  • Marieluise Schultze, Metta Frank
  • Herausgeber: Bassermann Verlag
  • Auflage Nr. 3 (09.01.2006)
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

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