
Aktuell bekommt ihr auf den Märkten ja frische Rhabarber. Zeit mal wieder
meine Rhabarberrezepte zu erweitern. Und zwar mit einer ganz einfachen und leckeren Rhabarbergrütze.
Die Grütze schmeckt säuerlich erfrischend. Das ist eigentlich genau das richtige für warme Sommertage. Ich habe dazu etwas frische Schlagsahne serviert.
Mengenangaben für 4 Portionen
- 900 g Rhabarber
- 6 getrocknete Datteln
- 100 ml Ginger Ale
- 150 g Zucker
- 1 Msp Bourbon Vanille
- etwas frischen Ingwer
- 1/4 TL Zimt
- 1/2 Orange
- 2 TL Stärke
Zubereitung
- Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und schälen. Dann in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Datteln in Würfel schneiden. Vom Inger etwas schälen und ungefähr 1 TL der Wurzel abreiben.
- Rhabarber, Datteln und Ingwer zusammen mit dem Ginger Ale und dem Zucker in einen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln.
- Die Vanille und den Zimt hinzugeben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.
- Währenddessen die halbe Orange auspressen und den Saft mit der Stärke verquirrlen.
- Die Rhabarbergrütze vom Herd nehmen. Den Orangensaft mit der Stärke untermischen und etwas andicken lassen. Dann in Dessertformen füllen und abkühlen lassen.
Quelle: Islandkochbuch, Seite 96

Danke für den Hinweis. Ich habe mich irgendwie noch im letzten Monat gewähnt…
Eigentlich ist die Rhabarberzeit für einheimische Produkte schon wieder vorbei…Mit Ende der Spargelzeit endet auch die Rhabarberzeit, denn der Gehalt an Oxalsäure steigt mit zunehmender Reifung. Deshalb sollte Rhabarber, zumindest in Mitteleuropa, ab Mitte Juni nicht mehr geerntet und verzehrt werden.
Mag ja sein, dass es noch Rhabarer im Handel gibt, aber eigentlich wird nur bis ca. 24. Juni geerntet. Dann wird der Anteil der Oxalsäure sehr hoch und kann bei gefährdeten Personen sogar gesundheitsschädigend sein! Außerdem soll die Pflanze genügend Zeit haben, sich für das nächste Jahr zu erholen. Also Rhabarberrezpte besser erst nächstes Jahr ausprobieren!